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Heinz: „Die Herstellung echter Religionsfreiheit in islamischen Ländern sehe ich als wichtiges Ziel der deutschen und europäischen Außenpolitik“

  • veröffentlicht am 15. Okt 2010

Christian Heinz trifft Bischof Shlomo Warduni aus Bagdad

Im Rahmen einer Delegationsreise des Petitionsausschusses des Hessischen Landtags ist der hiesige Wahlkreisabgeordnete Christian Heinz mit dem chaldäischen Bischof Shlomo Warduni zusammengetroffen.

Gegenstand des Gesprächs mit den Mitgliedern des Petitionsausschusses war die Situation der Christen im Nahen Osten. Einen Schwerpunkt bildete dabei die Lage im Irak.

Bischof Warduni schilderte auf Aramäisch, der Sprache Jesu Christi, die Schwierigkeiten des Lebens seiner Gemeindemitglieder in einer Gesellschaft mit muslimischer Bevölkerungsmehrheit: Seit Ausbruch des Irakkrieges habe etwa die Hälfte der chaldäischen Christen den Irak verlassen; die Lage sei weiterhin nicht einfach. Es gebe jedoch auch Zeichen der Hoffnung: So sei beispielsweise das Alltagsleben inzwischen etwas sicherer als noch vor ein oder zwei Jahren.

„Die Herstellung echter Religionsfreiheit in islamischen Ländern sehe ich als wichtiges Ziel der deutschen und europäischen Außenpolitik“, betonte Christan Heinz angesichts der Berichte des Bischofs. Nur so werde es gelingen, das Überleben der christlichen Minderheiten im Nahen Osten zu sichern und die Abwanderung nach Europa und Nordamerika zu stoppen. Gegenseitige Toleranz und der Respekt der Religionen untereinander müsse nicht nur hierzulande, sondern auch weltweit zur Selbstverständlichkeit werden.