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Christian Heinz: „Gewalttätige Störer gefährden nicht nur friedliche Fans und Polizisten, sondern sind Gegner des Sports“

  • veröffentlicht am 20. Mrz 2013

„Förderung von Fanprojekten und Dialog mit Vereinen und Verbänden erhöht die Sicherheit in unseren Stadien“

„Hessen ist eines der führenden Sportländer. Als einziges Bundesland haben wir die Ausgaben für Sport nicht gekürzt. Breiten- und Spitzensport werden in Hessen hervorragend gefördert. Sie leisten einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft“, darauf wies der CDU-Landtagsabgeordnete Christian Heinz heute im Hessischen Landtag hin. „Gerade beim Fußball zeigt sich die große integrative Kraft des Sportes. Umso bedauerlicher ist es, dass es zu immer größeren Ausschreitungen in und um Stadien herum kommt, die auch den Steuerzahler zunehmend belasten. Um dem entgegenwirken zu können, ist die Förderung von Fanprojekten ein wichtiger Beitrag für die Sicherheit. Die Erhöhung der Zuschüsse für Fanprojekte ist daher der richtige Weg. Nur gemeinsam mit den Fans können Krawalle und Gefährdungen in und um die Stadien verhindert werden. Aber auch der Dialog mit Vereinen und Verbänden erhöht die Sicherheit in unseren Stadien und ist zur Prävention und Deeskalation von Gewal t wichtig. Hier ist die Landesregierung mit ihrem finanziellen und konzeptionellen Engagement auf dem richtigen Weg“, so Heinz.

„Problematisch sind vor allem die Risikofans, die jeden Dialog mit der Polizei verweigern. Hier ist nach wie vor auch eine kräfteintensive polizeiliche Begleitung der Spiele notwendig, denn nur so kann die Sicherheit der friedlichen Fans gewährleistet werden.Gewalttätige Störer gefährden nicht nur friedliche Fans und Polizisten, sondern sind Gegner des Sports. Wir dürfen nicht zulassen, dass eine gewaltbereite Minderheit den richtigen Fans die Freude am Sport verdirbt. Aber nicht nur die Polizei, sondern alle Akteuren gemeinsam müssen Strategien gegen Ausschreitungen erarbeiten. Fanbeauftrage, Vereine und Verbände stehen hier gemeinsam mit der Polizei in der Pflicht“, so Heinz.

„Das Angebot der Hessischen Landesregierung, regelmäßig nach Heim- und Auswärtsspielen Fall- und Ereigniskonferenzen durchzuführen, um eine gemeinsame Analyse und Sanktionierung festzulegen, ist vorbildlich“, sagte der Abgeordnete Heinz. Als „bundesweit einmalig“ lobte er die Einführung eines spieltagsorientierten Dialogs in Hessen: „Dabei sollen während des Spieltags bei einer zentralen Anlaufstelle Ansprechpartner von Polizei, Vereinen und Fanvertretern für die Fragen der Fans gebündelt werden. Einsatzmaßnahmen der Polizei können so transparent dargestellt und ein Forum geschaffen werden, um gemeinsam mit den Fans besondere Vorfälle aufzubereiten“, erklärte der CDU-Politiker.

„Es ist erfreulich, dass die Maßnahmen der Netzwerkpartner erste Erfolge zeigen. Die Zusammenarbeit zwischen Polizei, Fanvertretern und Vereinen muss deshalb weiterhin auf hohem Niveau fortgeführt werden. Auch das konsequente Einschreiten der Ordner und die Umsetzung der Stadionverbotsrichtlinien sind durch die Vereine unverzichtbar. Nur das gemeinsame Handeln aller Netzwerkpartner kann erfolgreich sein“, so Heinz.